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HPE-Server für dein Unternehmen

Neben Fujitsu liefern wir Server von HPE – passend konfiguriert, aufgebaut und auf Wunsch von uns betreut, bei dir vor Ort oder in unserem Rechenzentrum.

Serverhardware

HPE-Server, geplant für deine Last

HPE (Hewlett Packard Enterprise) baut mit der ProLiant-Reihe Rack- und Tower-Server für Rechenzentren und kleinere Standorte. Wir liefern HPE-Server neben Fujitsu und wählen mit dir die Plattform, die zu deinem Projekt passt.

Entscheidend ist nicht das Datenblatt, sondern das Design: Prozessoren, Arbeitsspeicher, Storage und Netzwerk müssen zu deinen Anwendungen passen. Genau das planen wir mit dir – und bauen den Server anschließend auf.

HPE-Server: Serverschrank in einer Schrankreihe mit Rackservern, ein Server zur Wartung herausgezogen

KI

Leistungen

Vom Konzept bis zum Betrieb

Beratung & Konfiguration

Wir planen den Server passend zur echten Last:

  • Prozessoren, Arbeitsspeicher und Storage
  • Netzwerk mit 10 oder 25 Gbit/s
  • Rack- oder Tower-Bauform

Lieferung & Aufbau

Dein Server kommt einsatzbereit:

  • Einbau im Serverschrank
  • Installation von Betriebssystem oder Hypervisor
  • Einbindung in dein Netzwerk

Virtualisierung

HPE-Server als Basis für deine Plattform:

  • Proxmox VE und Proxmox-Cluster
  • Windows Server und Hyper-V
  • Backup mit Proxmox Backup Server

Betrieb im Rechenzentrum

Kein Platz für eigene Server?

  • Unterbringung per Colocation in unserem Rechenzentrum
  • Strom und Kühlung inklusive bis zur maximalen Leistungsaufnahme

Wartung

Damit der Server lange läuft:

  • Firmware- und BIOS-Updates
  • Überwachung der Hardware
  • Austausch defekter Komponenten

Ablösung alter Hardware

Wenn alte Server ersetzt werden müssen:

  • Planung des Umzugs auf neue Hardware
  • Übernahme von Daten und Diensten
  • Möglichst kurze Umstellungszeit

Modellreihen

MicroServer, Tower oder Rack: die ProLiant-Reihen

HPE teilt die ProLiant-Server nach Bauform ein: ML steht für Tower-Server, DL für Rack-Server im Serverschrank. Dazu kommt der MicroServer als kleinster Server für Büro und Außenstelle. Die Übersicht zeigt die aktuellen Reihen; welches Modell zu deiner Last passt, planen wir mit dir.

MicroServer und ML30

Kompakte Server

Bauform

Kompakter Tower

Prozessoren

1 Prozessor: Intel Xeon 6, Xeon E-2400, beim MicroServer auch Pentium

Arbeitsspeicher

bis 128 GB

Aktuelle Generation

Gen11

Einsatz

Kleines Büro, Außenstelle, Dateiserver

ML110 und ML350

Tower-Server

Bauform

Tower, der ML350 mit 4 Höheneinheiten

Prozessoren

1 Prozessor (ML110) oder 2 Prozessoren (ML350), Intel Xeon

Arbeitsspeicher

bis 1,5 TB (ML110), bis 8 TB (ML350)

Aktuelle Generation

ML110 Gen11, ML350 Gen12

Einsatz

Mittelstand, Virtualisierung ohne Serverschrank

DL-Reihe

Rack-Server

Bauform

Rack, 1 bis 4 Höheneinheiten

Prozessoren

1, 2 oder 4 Prozessoren, Intel Xeon oder AMD EPYC

Arbeitsspeicher

je nach Modell bis in den Terabyte-Bereich

Aktuelle Generation

Gen11 und Gen12

Einsatz

Virtualisierung, Datenbanken, Storage, Rechenzentrum

iLO-Lizenzen

iLO Standard oder iLO Advanced

Jeder ProLiant-Server hat einen eigenen Verwaltungschip, das iLO (Integrated Lights-Out). Damit verwaltest du den Server über das Netzwerk, auch wenn er ausgeschaltet ist. iLO Standard ist im Server enthalten. Die Lizenz iLO Advanced schaltet die volle Fernwartung frei: die Remote-Konsole bei laufendem Betriebssystem, virtuelle Laufwerke, E-Mail-Alarme und die Anmeldung über Active Directory. Die Übersicht gilt für iLO 7 der Gen12-Server.

iLO Standard

im Server enthalten

Weboberfläche, REST-API, SSH und IPMI

✓

Hardware-Zustand und Active Health System

✓

Silicon Root of Trust und Sicherheits-Dashboard

✓

Server fern ein- und ausschalten

✓

Remote-Konsole vor dem Start des Betriebssystems

✓

Remote-Konsole bei laufendem Betriebssystem

–

Virtuelle Laufwerke (ISO-Datei einbinden)

–

Aufzeichnung der Konsole

–

E-Mail-Alarme und Remote-Syslog

–

Anmeldung über Active Directory, Kerberos, Zwei-Faktor

–

Energieverlauf und Begrenzung der Leistungsaufnahme

–

Automatische Wiederherstellung der Firmware

–

Sicheres Löschen auf Knopfdruck

–

Sperre gegen Änderungen der Hardware-Konfiguration

–

iLO Advanced

Lizenz pro Server

Weboberfläche, REST-API, SSH und IPMI

✓

Hardware-Zustand und Active Health System

✓

Silicon Root of Trust und Sicherheits-Dashboard

✓

Server fern ein- und ausschalten

✓

Remote-Konsole vor dem Start des Betriebssystems

✓

Remote-Konsole bei laufendem Betriebssystem

✓

Virtuelle Laufwerke (ISO-Datei einbinden)

✓

Aufzeichnung der Konsole

✓

E-Mail-Alarme und Remote-Syslog

✓

Anmeldung über Active Directory, Kerberos, Zwei-Faktor

✓

Energieverlauf und Begrenzung der Leistungsaufnahme

✓

Automatische Wiederherstellung der Firmware

✓

Sicheres Löschen auf Knopfdruck

✓

Sperre gegen Änderungen der Hardware-Konfiguration

✓

Wissen

ProLiant-Server im Detail

Hier steht, wie HPE seine Server benennt, was die Generationen unterscheidet, was iLO kann und wie Garantie und Service geregelt sind.

Modellnamen lesen: DL, ML und die Ziffern

Der Name eines ProLiant-Servers verrät seine Bauform und seine Plattform:

  • DL: Rack-Server für den Serverschrank, z. B. DL360 (1 Höheneinheit) oder DL380 (2 Höheneinheiten).
  • ML: Tower-Server, die auch ohne Serverschrank im Büro oder Technikraum stehen.
  • Endziffer 0 oder 5: Modelle mit 0 am Ende (DL360, DL380) arbeiten mit Intel-Xeon-Prozessoren, Modelle mit 5 (DL325, DL345, DL385) mit AMD EPYC.
  • Zweite Ziffer: Die 2 und die 4 stehen für einen Prozessor (DL320, DL340, DL345), die 6 und die 8 für zwei Prozessoren (DL360, DL380). Der DL580 nimmt vier Prozessoren auf.
  • Gen: die Generation, z. B. Gen11 oder Gen12.

Gen11, Gen12, Gen13: die Generationen

HPE bringt seine Server in Generationen heraus. Jede Generation bringt neue Prozessoren und eine neue iLO-Version mit:

  • Gen11: Intel Xeon Scalable der 4. und 5. Generation oder AMD EPYC der 4. und 5. Generation, verwaltet mit iLO 6. Gen11 ist weiter erhältlich, z. B. bei MicroServer, ML30 und ML110.
  • Gen12: Intel Xeon 6 oder AMD EPYC der 5. Generation, verwaltet mit iLO 7. Je nach Modell gibt es PCIe Gen5 und Flüssigkühlung.
  • Gen13: Die ersten Modelle führt HPE bei den Servern für KI-Anwendungen; sie werden mit iLO 8 verwaltet.
Welche Generation für dich sinnvoll ist, hängt von Last, Laufzeit und Verfügbarkeit ab. Wir vergleichen die Konfigurationen für dich.

Server für KI und Grafikkarten

Für KI-Anwendungen gibt es eigene Modelle, die mehrere Grafikkarten (GPUs) aufnehmen, z. B. den DL380a Gen12 mit bis zu 16 einfach breiten oder bis zu 10 doppelt breiten GPUs. Was du für ein eigenes KI-Modell im Haus brauchst, zeigen wir dir im Bereich KI im Unternehmen.

iLO: der Verwaltungschip im Server

iLO (Integrated Lights-Out) ist ein eigener Chip mit eigenem Netzwerkanschluss auf jedem ProLiant-Server. Er arbeitet unabhängig vom Betriebssystem und ist erreichbar, solange der Server Strom hat, auch im ausgeschalteten Zustand.

  • Server ein- und ausschalten oder neu starten, ohne vor Ort zu sein.
  • Zustand von Lüftern, Netzteilen, Festplatten und Speicher prüfen.
  • Das Active Health System zeichnet Hardware-Ereignisse laufend auf; die Protokolle helfen bei der Fehlersuche und beim Austausch über HPE.
  • Firmware und BIOS aktualisieren.
  • Automatisieren über die REST-API, SSH oder IPMI.

Remote-Konsole und virtuelle Laufwerke

Die Remote-Konsole zeigt dir Bildschirm, Tastatur und Maus des Servers im Browser, als säßest du davor. Mit iLO Standard funktioniert sie nur bis zum Start des Betriebssystems, also im BIOS und bei der Installation. Mit iLO Advanced bleibt sie auch bei laufendem Betriebssystem verfügbar und lässt sich aufzeichnen.

Mit den virtuellen Laufwerken bindest du eine ISO-Datei oder einen Ordner von deinem Rechner oder per URL ein. So installierst du ein Betriebssystem, ohne einen USB-Stick in den Server zu stecken. Auch diese Funktion gehört zu iLO Advanced.

Sicherheit: Silicon Root of Trust und Secure Enclave

  • Silicon Root of Trust: Beim Start prüft iLO, ob Firmware und BIOS unverändert und von HPE signiert sind. Manipulierte Firmware startet nicht.
  • Automatische Wiederherstellung (iLO Advanced): Ist eine Firmware beschädigt oder manipuliert, spielt iLO automatisch einen geprüften Stand ein.
  • Secure Enclave (iLO 7): Ein eigener Sicherheitsprozessor auf der Hauptplatine schützt die Schlüssel. Er ist für die Anforderungen nach FIPS 140-3 Level 3 entwickelt. HPE bereitet die Server auf Verschlüsselung vor, die auch Angriffen mit Quantencomputern standhalten soll.
  • Sperre der Konfiguration (iLO Advanced): Der Server meldet, wenn auf dem Transportweg oder im Betrieb Komponenten getauscht wurden.
  • Sicheres Löschen (iLO Advanced): setzt den Server vor der Ausmusterung auf Knopfdruck zurück und löscht die Daten.

Alarme, Anmeldung und Energie

Weitere Funktionen von iLO Advanced:

  • E-Mail-Alarme und Remote-Syslog: iLO meldet Hardware-Fehler selbst und schickt seine Protokolle an einen zentralen Server.
  • Anmeldung über Active Directory oder LDAP, Kerberos und Zwei-Faktor-Anmeldung per Smartcard: Ihr verwaltet die Zugänge zentral statt mit lokalen Konten.
  • Energieverlauf und Power Capping: zeigt die Leistungsaufnahme der letzten Zeit und begrenzt sie bei Bedarf.
  • Leistungsüberwachung und Workload Advisor: Hinweise, ob die Einstellungen zur Last passen.

Lizenz iLO Advanced: was du wissen musst

  • Die Lizenz gilt für einen Server und läuft nicht ab. Einmal installiert, bleibt sie für die Lebensdauer des Servers auf ihm.
  • Die Lizenz trägt keine Version: Dieselbe Artikelnummer gilt für alle Server-Generationen mit iLO.
  • Gekauft wird sie mit 1 oder 3 Jahren Support für die lizenzierten Funktionen. Endet der Support, funktionieren die Funktionen weiter.
  • Ab Werk vorinstalliert ist sie mit Artikelnummern, die auf #0D1 enden.
  • HPE bietet eine kostenlose Testlizenz für 90 Tage an.
  • iLO Essentials, iLO Scale-Out und iLO Advanced for BladeSystem sind eingestellt.

HPE Compute Ops Management

Compute Ops Management verwaltet viele Server zentral aus der Cloud-Plattform HPE GreenLake: Zustand, Firmware-Stände und Updates aller Standorte in einer Oberfläche.

  • Pro Server wird ein Abonnement benötigt.
  • Standard: alle Funktionen von Compute Ops Management.
  • Advanced (ab Gen11): Standard plus eine iLO-Advanced-Lizenz. Diese Lizenz gilt nur, solange der Server über Compute Ops Management verwaltet wird, und läuft mit dem Abonnement ab.
Für einzelne Server reicht meist iLO allein; für mehrere Standorte lohnt sich der Blick auf Compute Ops Management.

Garantie und HPE Tech Care

Wie lange die Herstellergarantie läuft, hängt vom Modell ab. Mit HPE Tech Care erweiterst du den Service über die Garantie hinaus, in den Stufen Basic, Essential und Critical; sie unterscheiden sich in Erreichbarkeit und Reaktionszeit. Tech Care lässt sich mit dem Server kaufen oder später ergänzen und verlängern. Wir sagen dir, welche Stufe zu deinem Server passt.

FAQ

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen HP, HPE und ProLiant?

HP hat sich 2015 in zwei Unternehmen geteilt: HP Inc. baut PCs, Notebooks und Drucker, Hewlett Packard Enterprise (HPE) Server, Storage und Netzwerk. ProLiant ist die Server-Reihe von HPE. Arbeitsplatz-Geräte von HP findest du unter Arbeitsplatz-Hardware.

HPE oder Fujitsu – welcher Server passt zu mir?

Beide Hersteller bauen zuverlässige Server für den Dauerbetrieb. Welche Plattform besser passt, hängt von deinem Projekt, vorhandener Hardware und Verfügbarkeit ab. Wir beraten dich zu beiden; mehr zu Fujitsu findest du bei den Fujitsu-Lösungen.

Was bedeuten DL und ML bei HPE-Servern?

DL steht für Rack-Server, die in den Serverschrank eingebaut werden. ML steht für Tower-Server, die auch ohne Serverschrank aufgestellt werden. Endet die Modellnummer auf 0 (DL380), arbeitet der Server mit Intel Xeon, endet sie auf 5 (DL385), mit AMD EPYC. Die Reihen im Überblick findest du im Abschnitt Modellreihen.

Was ist der Unterschied zwischen iLO Standard und iLO Advanced?

iLO Standard ist in jedem ProLiant-Server enthalten und bietet Weboberfläche, Hardware-Überwachung und die Remote-Konsole bis zum Start des Betriebssystems. iLO Advanced ist eine Lizenz pro Server und schaltet unter anderem die Remote-Konsole bei laufendem Betriebssystem, virtuelle Laufwerke, E-Mail-Alarme und die Anmeldung über Active Directory frei. Die Gegenüberstellung findest du im Abschnitt iLO-Lizenzen.

Läuft die Lizenz iLO Advanced ab?

Nein. Die Lizenz bleibt für die Lebensdauer des Servers auf ihm installiert. Zeitlich begrenzt ist nur der Support für die lizenzierten Funktionen, wahlweise 1 oder 3 Jahre. Anders ist es bei der iLO-Lizenz, die zum Abonnement Compute Ops Management Advanced gehört: Sie endet mit dem Abonnement.

Was bedeutet Gen11, Gen12 oder Gen13?

Gen steht für die Generation des Servers. Gen12 arbeitet mit Intel Xeon 6 oder AMD EPYC der 5. Generation und wird mit iLO 7 verwaltet, Gen11 mit älteren Prozessoren und iLO 6. Die ersten Gen13-Modelle gehören zu den Servern für KI-Anwendungen und werden mit iLO 8 verwaltet.

Kann ich die Garantie eines HPE-Servers verlängern?

Ja. Mit HPE Tech Care verlängerst du den Service über die Herstellergarantie hinaus, in den Stufen Basic, Essential und Critical. Sie unterscheiden sich in Erreichbarkeit und Reaktionszeit, von Einsatz vor Ort am nächsten Werktag bis zur Reparatur innerhalb von 6 Stunden.

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