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Dein Partner für Fujitsu-Server von Fsas Technologies in Gummersbach

Als offizieller Fujitsu Essential Partner liefern wir komplette, produktionsreife Infrastrukturen auf Basis von Fujitsu PRIMERGY – geplant, aufgebaut und im eigenen Rechenzentrum selbst im Einsatz.

Essential Partner

Fujitsu-Serverlösungen, Infrastruktur und Services

Als offizieller Essential Partner von Fujitsu liefern wir nicht nur Hardware, sondern komplette, produktionsreife Infrastrukturen. Fujitsu-Server und -Storage vertreibt heute die Fujitsu-Tochter Fsas Technologies.

Wir setzen Fujitsu-Systeme selbst im Rechenzentrum ein – inklusive Virtualisierung, Storage und Hochverfügbarkeit.

Partnerlogo Fsas Technologies – a Fujitsu company, Essential Partner

Offizieller Fujitsu Essential Partner

Serverplattform

Fujitsu-PRIMERGY-Serverplattform

Rack-, Tower- und Scale-out-Server für Rechenzentren, kleinere Standorte und Cluster.

Für den Dauerbetrieb ausgelegt

Das bieten Fujitsu-PRIMERGY-Server:

  • Hohe Zuverlässigkeit (Enterprise-Hardware)
  • Flexible Konfiguration (CPU, RAM, Storage, NICs)
  • Gute Ersatzteilverfügbarkeit
  • Langfristige Plattformstabilität

Typische Modelle im Einsatz

  • RX-Serie (Rackserver für Rechenzentren)
  • TX-Serie (Tower für KMU / Edge)
  • Scale-out-Systeme für den Clusterbetrieb

Fujitsu-Lösungen: Techniker im roten Poloshirt schiebt einen Rackserver in einen Serverschrank

KI

Baureihen

PRIMERGY TX, RX und GX im Vergleich

PRIMERGY-Server gibt es als Tower, als Rackserver und als GPU-Server. Die Auswahl hängt davon ab, wo der Server steht und welche Last er trägt. Alle Baureihen haben den Fernwartungs-Controller iRMC an Bord.

TX

Tower-Server

Bauform

Tower, frei stehend

Prozessoren

1 oder 2

Typischer Einsatz

erster Server, Standorte, Büro

Aktuelle Modelle

TX1310 M5, TX1320 M6, TX1330 M6, TX2550 M7

Fernwartung iRMC

✓

GPU-Karten

TX2550 M7

RX

Rackserver

Bauform

Rack

Prozessoren

1 bis 8 (Intel Xeon oder AMD EPYC)

Typischer Einsatz

Virtualisierung, Datenbanken, Cluster

Aktuelle Modelle

RX1330 M6, RX2530 M8, RX2540 M8, RX4770 M8, RX1440 M2, RX2450 M2

Fernwartung iRMC

✓

GPU-Karten

je nach Modell

GX

GPU-Server

Bauform

Rack, 4 oder 8 HE

Prozessoren

2

Typischer Einsatz

KI-Training, KI-Anwendungen, HPC

Aktuelle Modelle

GX2550 M8s, GX2580 M8s

Fernwartung iRMC

✓

GPU-Karten

bis zu 8

Fernwartung

iRMC: Standard, Advanced Pack und eLCM

Der iRMC (integrated Remote Management Controller) ist ein eigener Chip auf der Hauptplatine jedes PRIMERGY-Servers. Er läuft auch, wenn der Server ausgeschaltet oder das Betriebssystem abgestürzt ist. Viele Funktionen sind ohne Lizenz enthalten, zwei Lizenzen schalten weitere frei.

Standard

ohne Lizenz

Weboberfläche, Sensoren, Ereignisprotokoll

✓

Ein- und Ausschalten, Neustart aus der Ferne

✓

Überwachung von Laufwerken und RAID

✓

Alarm per E-Mail und SNMP

✓

Redfish-, REST- und IPMI-Schnittstelle

✓

Textkonsole per SSH

✓

Grafische Fernkonsole (AVR)

–

Virtuelle Laufwerke (Virtual Media)

–

Updates und Installation aus dem iRMC (eLCM)

–

Advanced Pack

Lizenz

Weboberfläche, Sensoren, Ereignisprotokoll

✓

Ein- und Ausschalten, Neustart aus der Ferne

✓

Überwachung von Laufwerken und RAID

✓

Alarm per E-Mail und SNMP

✓

Redfish-, REST- und IPMI-Schnittstelle

✓

Textkonsole per SSH

✓

Grafische Fernkonsole (AVR)

✓

Virtuelle Laufwerke (Virtual Media)

✓

Updates und Installation aus dem iRMC (eLCM)

–

eLCM

eigene Lizenz, zusätzlich

Weboberfläche, Sensoren, Ereignisprotokoll

✓

Ein- und Ausschalten, Neustart aus der Ferne

✓

Überwachung von Laufwerken und RAID

✓

Alarm per E-Mail und SNMP

✓

Redfish-, REST- und IPMI-Schnittstelle

✓

Textkonsole per SSH

✓

Grafische Fernkonsole (AVR)

mit Advanced Pack

Virtuelle Laufwerke (Virtual Media)

mit Advanced Pack

Updates und Installation aus dem iRMC (eLCM)

✓

Im Detail

PRIMERGY, iRMC und ETERNUS erklärt

Hier steht, was hinter den Modellnamen, den Funktionen des iRMC und den Lizenzen steckt.

Fujitsu und Fsas Technologies

Das Geschäft mit Servern und Speichersystemen hat Fujitsu 2024 in die eigene Tochter Fsas Technologies überführt. Sie entwickelt und vertreibt PRIMERGY-Server und ETERNUS-Speicher weiter und tritt als „Fsas Technologies – a Fujitsu company“ auf. Die Produktnamen PRIMERGY und ETERNUS bleiben.

Modellnamen lesen

Ein PRIMERGY-Modellname besteht aus Baureihe, Modellnummer und Generation, z. B. RX2540 M8:

  • TX steht für Tower, RX für Rack, GX für GPU-Server.
  • Die Nummer bezeichnet das Modell innerhalb der Baureihe.
  • Die Endung M mit Zahl nennt die Generation, z. B. M7 oder M8. Eine höhere Zahl bedeutet eine neuere Plattform mit aktuellen Prozessoren.

Tower-Server (TX)

Die TX-Serie steht frei im Büro oder im Technikraum und braucht keinen Serverschrank.

  • TX1310 M5: günstiger Einstieg als erster Server für kleine Unternehmen.
  • TX1320 M6: ein Prozessor (Intel Xeon 6300P) für typische Aufgaben im Mittelstand.
  • TX1330 M6: erweiterbar auf bis zu 24 Laufwerke, mit PCIe 5.0.
  • TX2550 M7: zwei Prozessoren und Platz für bis zu 4 GPU-Karten, z. B. für KI-Anwendungen im eigenen Haus.

Rackserver (RX)

Die RX-Serie wird in den Serverschrank eingebaut, mit Intel- oder AMD-Prozessoren:

  • RX1330 M6: ein Prozessor, gutes Verhältnis von Leistung und Kosten.
  • RX2530 M8 (1 HE) und RX2540 M8 (2 HE): zwei Intel-Xeon-6-Prozessoren, die Standardserver für Virtualisierung; der RX2540 M8 nimmt zusätzlich GPU-Karten auf.
  • RX4770 M8: vier Prozessoren für geschäftskritische Anwendungen und In-Memory-Datenbanken.
  • RX8770 M7: bis zu acht Prozessoren, z. B. für SAP S/4HANA.
  • RX1440 M2 und RX2450 M2: AMD EPYC mit einem bzw. zwei Prozessoren, für datenintensive Anwendungen.

GPU-Server (GX)

Die GX-Serie ist für KI und rechenintensive Aufgaben gebaut. Der GX2550 M8s nimmt in 4 Höheneinheiten bis zu 8 PCIe-GPU-Karten auf. Der GX2580 M8s trägt 8 NVIDIA-GPUs auf HGX-Basis für das Training großer KI-Modelle. Welche Größe für deine KI-Anwendung passt, klären wir in der Planung.

iRMC: was ohne Lizenz geht

Der iRMC hat ein eigenes Betriebssystem, eine eigene Weboberfläche und eine eigene Benutzerverwaltung. Er ist über einen eigenen Netzwerkanschluss oder geteilt mit dem Server erreichbar. Ohne Lizenz kannst du:

  • alle Sensoren sehen: Temperaturen, Lüfter, Spannungen, Netzteile, Stromverbrauch.
  • den Server ein- und ausschalten, hart oder geordnet neu starten, auch wenn das Betriebssystem hängt.
  • Laufwerke, PCIe-SSDs und RAID-Verbünde überwachen, ohne Software auf dem Server.
  • Alarme per E-Mail und SNMP verschicken.
  • den Server über Redfish, REST und IPMI 2.0 in Monitoring und Automatisierung einbinden.
  • Benutzer zentral über Active Directory oder LDAP anmelden lassen.
  • die Textkonsole per SSH nutzen.

iRMC Advanced Pack: Fernkonsole und virtuelle Laufwerke

Das Advanced Pack ist eine Lizenz für den iRMC und schaltet zwei Funktionen frei:

  • Advanced Video Redirection (AVR): das Bild des Servers mit Tastatur und Maus im Browser, per HTML5, Java oder VNC. Damit erreichst du BIOS, Startvorgang und Betriebssystem aus der Ferne. Bis zu zwei Personen können gleichzeitig verbunden sein.
  • Virtual Media: ein ISO-Abbild, ein USB-Stick oder ein Laufwerk deines Rechners erscheint am Server wie ein eingestecktes Laufwerk. So installierst du ein Betriebssystem oder spielst Updates ein, ohne vor Ort zu sein.
Die Lizenz bestellen wir mit dem neuen Server ab Werk oder aktivieren sie nachträglich.

eLCM: Updates und Installation aus dem iRMC

embedded Lifecycle Management (eLCM) ist eine eigene Lizenz. Die Werkzeuge liegen auf einer SD-Karte im iRMC, ohne externe Datenträger:

  • Update-Management: verfügbare Updates für BIOS, Firmware und Treiber anzeigen und einspielen, sofort oder zeitgesteuert.
  • Installation: Betriebssysteme unbeaufsichtigt installieren, die passenden Treiber werden automatisch bereitgestellt.
  • Eigene Abbilder (Custom Images) auf der SD-Karte ablegen und davon starten.
  • PrimeCollect: sammelt bei einem Fehler alle Hardware- und Softwaredaten für den Support.
  • System Erase: löscht Laufwerke, RAID-Controller, BIOS- und iRMC-Einstellungen sicher nach NIST 800-88, z. B. vor der Entsorgung.
Einige Funktionen brauchen den ServerView Agentless Service auf dem Server.

Infrastructure Manager (ISM)

Der Infrastructure Manager von Fsas Technologies überwacht und verwaltet viele Server, Speichersysteme und Netzwerkgeräte an einer Stelle. Er erkennt die iRMCs im Netz, ordnet sie den Servern zu und öffnet ihre Weboberfläche mit einem Klick. ISM ist der Nachfolger des ServerView Operations Manager.

ETERNUS: Speichersysteme

Unter dem Namen ETERNUS vertreibt Fsas Technologies Speichersysteme:

  • Primärspeicher: klassische RAID-Speichersysteme mit Festplatten und SSDs, als reine Flash-Systeme oder mit NVMe, mit Replikation und Failover für den unterbrechungsfreien Betrieb.
  • ETERNUS CS8000: Appliance für Datensicherung und Archivierung, mit unveränderlichen Sicherungen gegen Verschlüsselungstrojaner.
Alternativ planen wir Speicher direkt im Server oder als Ceph-Cluster über mehrere PRIMERGY-Server.

Leistungen

Unsere Leistungen im Detail

Beratung & Architektur

Wir planen Systeme passend zur echten Last, nicht nach Datenblatt:

  • CPU-Auswahl (Kerne vs. Takt vs. Preis-Leistung)
  • RAM-Dimensionierung
  • Storage-Design:
    • NVMe / SSD / HDD
    • Hybrid-Systeme
  • Netzwerk:
    • 10 Gbit/s / 25 Gbit/s / SFP28
  • PCIe-Layout (wichtig für NVMe und Netzwerkkarten)

Praxis: Viele Systeme scheitern nicht an der Hardware, sondern an falschem Design.

Lieferung & Beschaffung

Als Essential Partner bieten wir:

  • Fujitsu-Systeme direkt aus dem offiziellen Vertrieb (keine Graumarktware)
  • Individuelle Konfigurationen
  • Projektpreise
  • Ersatzteile und Erweiterungen

Integration in Virtualisierungsumgebungen

Unsere Systeme sind optimiert für:

Wir achten auf:

  • Kompatibilität
  • Performance
  • Upgradefähigkeit

Storage & NVMe-Architekturen

Schwerpunkt: performante Storage-Setups

  • U.2-/U.3-NVMe-Designs
  • NVMe über PCIe (inkl. Switch-Architektur)
  • Ceph-NVMe-Cluster
  • Lokale ZFS-Mirrors (z. B. für I/O-intensive Workloads)

Wichtig: Nicht jede Backplane / jeder PCIe-Slot liefert echte NVMe-Performance.

Hochverfügbare Cluster (HA)

Wir bauen komplette HA-Infrastrukturen:

  • Mehrere Nodes (3 bis n Server)
  • Redundante Netzwerke
  • Storage-Replikation (z. B. Ceph)
  • Automatisches Failover

Ziel: kein Single Point of Failure – also keine einzelne Komponente, deren Ausfall alles lahmlegt

Betrieb im Rechenzentrum

Wir betreiben Fujitsu-Systeme selbst:

  • Dauerlast statt Laborbetrieb
  • 24/7-Monitoring
  • Ersatzteilstrategie
  • Kapazitätsplanung

Optional:

Wartung & Lifecycle

  • Firmware-Management
  • BIOS-/Controller-Updates
  • Hardware-Monitoring
  • Austausch defekter Komponenten

Typische Einsatzszenarien

  • Virtualisierungscluster (Proxmox / VMware)
  • Ceph-Storage-Cluster (NVMe / SSD)
  • Datenbank-Server
  • Backup-Server (z. B. Proxmox Backup Server)
  • Edge-Systeme (Filialen / Standorte)
  • Ersatz alter Hardware (1:1-Umzug per Lift & Shift plus Modernisierung)

Warum wir?

Hardware und Betrieb aus einer Hand

Eigene Nutzung

Wir betreiben Fujitsu-Systeme produktiv im eigenen Rechenzentrum.

Tiefgehendes Know-how

Wir kennen typische Probleme aus der Praxis:

  • PCIe-Lane-Limitierungen
  • NVMe-Anbindung (Backplane vs. Adapter)
  • Thermik & Airflow
  • Netzwerktopologie im Cluster

Hardware und Betrieb kombiniert

Wir liefern nicht nur Server – wir betreiben sie auch.

Unser Ansatz

Keine Standard-Konfigurationen

Stattdessen gehen wir in fünf Schritten vor:

01

Analyse der Anforderungen

02

Hardware-Design

03

Lieferung & Aufbau

04

Integration in bestehende Systeme

05

Betrieb & Optimierung

FAQ

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Fujitsu PRIMERGY und Fsas Technologies?

Es ist dieselbe Serverfamilie: Fsas Technologies, ein Unternehmen der Fujitsu-Gruppe, führt das Geschäft mit den PRIMERGY-Servern weiter. Für dich ändert sich nichts – wir liefern und betreuen PRIMERGY-Systeme weiterhin als Fujitsu Essential Partner.

Was ist der Unterschied zwischen PRIMERGY TX, RX und GX?

TX sind Tower-Server, die frei im Büro stehen. RX sind Rackserver für den Serverschrank. GX sind GPU-Server für KI und rechenintensive Aufgaben. Den Vergleich findest du im Abschnitt Baureihen.

Was ist der Unterschied zwischen iRMC, IPMI und Redfish?

Der iRMC ist der Fernwartungs-Controller in PRIMERGY-Servern, vergleichbar mit einem BMC anderer Hersteller. IPMI und Redfish sind standardisierte Schnittstellen, über die Programme den iRMC abfragen und steuern. Der iRMC unterstützt beide.

Brauche ich für den iRMC eine Lizenz?

Für Überwachung, Alarme und das Ein- und Ausschalten nicht. Die grafische Fernkonsole und virtuelle Laufwerke schaltet das iRMC Advanced Pack frei. Updates und Installation direkt aus dem iRMC brauchen die eigene eLCM-Lizenz. Die Übersicht steht im Abschnitt iRMC.

Was bedeutet M7 oder M8 bei PRIMERGY-Servern?

Die Endung nennt die Generation des Modells. Eine höhere Zahl steht für eine neuere Plattform mit aktuellen Prozessoren.

Was ist ETERNUS?

ETERNUS ist die Speicher-Reihe von Fsas Technologies: Speichersysteme für den laufenden Betrieb und die Backup-Appliance ETERNUS CS8000.

Du brauchst neue Server?

Ob neue Server für dein Rechenzentrum, ein kompletter Cluster oder die Erweiterung bestehender Hardware: Wir planen das sauber, statt einfach Hardware zu verkaufen. Neben Fujitsu liefern wir auch Server von HPE – alle Hersteller findest du unter Hersteller & Partner.

Du hast Fragen? Wir helfen dir gern weiter.

Ruf uns an unter 02261-81616-0 oder schreib uns – wir melden uns zeitnah.